One Billion Rising 2022 Saarbrücken

„One Billion Rising“ 2022

SZ 15.02.2022

Saarbrücken, 14.02.2022 „One Billion Rising“ ist eine weltweite Bewegung, die am Valentinstag überall auf der Welt an öffentlichen Plätzen tanzend demonstriert, um ein Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen einzufordern.

In Saarbrücken beteiligten sich am Montag um 17 Uhr Hunderte auf dem Tbilisser Platz an der Aktion, zu der der Verein Frauenmantel – Frau im Zentrum und des Aktionsbündnis Frauen-Forum Saarbrücken aufgerufen hatten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Frauenbeauftragten der Stadt Saarbrücken, Katharina Kunze. Eine Frauen-Trommelgruppe aus Homburg machte mit dem westafrikanischen Stück „Moribayassa“ zur Ehrung und Stärkung von Frauen, die eine schwierige Situation überwunden haben, lautstark auf die Aktion aufmerksam.

Hunderte demonstrierten tanzend auf dem Tbilisser Platz in Saarbrücken, um ein Ende der Gewalt an Mädchen und Frauen einzufordern. 

Zur aktuellen Corona Situation

Informationen zur Situation in der Beratungsstelle unter den aktuellen Corona Bedingungen (Mai 2021)

Beratung

Wir bieten weiterhin Beratungen an, dies machen wir telefonisch und nach Absprache auch persönlich in der Beratungsstelle oder den Außenstellen in den saarländischen Landkreisen. Es gibt auch die Möglichkeit einer Online-Beratung.

Fortbildungen

Fachkräfte und Multiplikator*innen über sexualisierte Gewalt und deren Folgen für Kinder und Jugendliche zu informieren, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Deshalb versuchen wir dieses Angebot – wenn auch unter Einschränkungen – in Zeiten der Pandemie aufrechtzuerhalten.

In kleinen Gruppen und unter Einhaltung der aktuell geltenden Rechtsverordnungen können Präsenzveranstaltungen stattfinden.

Dabei hat die Gesundheit aller Beteiligten absolute Priorität.

Anmeldungen und Anfragen für zukünftige Veranstaltungen nehmen wir ebenfalls gerne entgegen. Die Umsetzung besprechen wir mit Ihnen – neben Präsenzveranstaltungen bieten wir auch digitale Formate an.

Spende der PSD Stiftung L(i)ebensWert

Spende der PSD Stiftung L(i)ebensWert

Die Scheckübergabe fand am 21. Januar 2013 in der Saarbrücker Geschäftsstelle der PSD Bank RheinNeckarSaar eG statt.

Elfriede Nikodemus, Mitglied des Spendenbeirats, informierte über die ehrenamtliche Tätigkeit dieses Gremiums.  

Institutionen und Vereine, die im sozialen Bereich tätig sind, haben alle dasselbe Problem: Zuschüsse der öffentlichen Hand, Spenden aus der Bevölkerung und Mitgliedsbeiträge von Trägervereinen reichen für Projekte, Veranstaltungen oder dringend benötigte Neuanschaffungen bei Weitem nicht aus.
Insgesamt elf soziale Organisationen und Vereine wurden dort mit einer Spende der Stiftung PSD L(i)ebensWert bedacht. Ihnen überreichte Geschäftsstellenleiterin Edelgard Münz Schecks im Gesamtwert von 25.000 Euro.

„Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar“, sagte Waltraud Jäger von Nele – Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V.
Mit den 2.000 Euro, die der Verein von der Stiftung erhielt, wird Nele neue Computer anschaffen. 
„Insgesamt hatten sich bei ‚psd…hilft!’ dieses Mal 26 Projekte beworben“, sagte Elfriede Nikodemus, Regionalverbandsbeigeordnete i.R. und Mitglied des ehrenamtlichen Spendenbeirates Saarland. Dieser setzt sich bei seinen Sitzungen intensiv mit den Förderanträgen auseinander und entscheidet auf Grundlage festgeschriebener Kriterien. Grundsatzgedanke ist dabei die Unterstützung der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Als besonders positiv bewertet Elfriede Nikodemus den Ansatz der PSD Bank RheinNeckarSaar eG, über ihre 2012 gegründete Stiftung nicht nur Geld zu spenden, sondern auch die eigenen Mitarbeiter dazu anzuregen, sich für soziale Belange zu engagieren.

„Soziales Engagement ist uns ein wirkliches Anliegen“, betonte der Vorstandsvorsitzende der PSD Bank, Jürgen Wunn. „Neben den 150.000 Euro, die unsere Stiftung PSD L(i)ebensWert jährlich über die Spendenbeiräte an soziale Einrichtungen vergibt, bringen wir uns auch ganz konkret ein.“ Als Beispiele nannte Wunn die Ehrenamtsbörse für Mitarbeiter, an der sich über die Hälfte der Belegschaft beteiligen will. Dabei zahlt die Bank für jede Stunde, die ein Mitarbeiter ehrenamtlich in einer sozialen Einrichtung mitarbeitet, 25 Euro in die Stiftung PSD L(i)ebensWert ein und vergrößert so den „Spendentopf“.

Auszug aus der Pressemitteilung am 22.Januar 2013
Von Alexandra Raetzer, Redensart-Agentur für Public Relations i.A. der PSD Bank RheinneckarSaar eG

20jähriges Jubiläum der Beratungsstelle Nele

20 jähriges Jubiläum der Beratungsstelle Nele

Am 09. November 2011 feierte die Beratungsstelle „Nele“ ihr 20jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wurde die Theatergruppe Zartbitter Köln eingeladen mit ihrem Theaterstück „Ganz schön blöd“. Circa 400 Kinder aus Grund- und Förderschulen sowie 75 Fachkräfte aus verschiedenen Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sowie die Finanzgeber haben das Theaterstück gesehen.
Das Theaterstück „Ganz schön blöd“ will Kindern Mut machen sich gegen Angstmache, Erpressung und sexuelle Belästigung zu wehren und sich Hilfe zu holen.  Das Theaterstück wurde von den geladenen Gästen ein sehr positiv aufgenommen.
Die  Theateraufführung begann nach einführenden Worten der ersten Vorsitzenden Frau Waltraud Jäger, nach Grußworten durch Frau Karin Weindel aus dem Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport und der Oberbürgermeisterin der Stadt Saarbrücken Frau Charlotte Britz. Dem seit über 10 Jahren tätigen ehrenamtlichen Vorstand wurde in diesem Rahmen „Danke“ gesagt. Nach dem Theaterstück wurde mit einem Stehempfang weiter gefeiert. Auszug aus dem Wochenspiegel vom 12. November 2011 

„Nele“ ist seit 20 Jahren Anlaufstelle für sexuell ausgebeutete Mädchen und  Frauen

Foto: Lisa Grimm, Rosi Breyer, Waltraud Jäger und Margit Leist (von links) von der Beratungsstelle „Nele“ in der Dudweilerstraße 80 in Saarbrücken. Foto: rs

Seit 20 Jahren ist die Beratungsstelle „Nele“ Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen bis 21 Jahre, die sexuelle Gewalt erlitten haben, und deren Bezugspersonen. „Nele“ geht auf eine Initiative der Notrufgruppe für vergewaltigte und misshandelte Frauen im Jahre 1990 zurück.
Im Rahmen eines Modellprojektes wurde sie von 1991 bis 1993 gefördert. Der heutige „Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen“ wurde im August 2000 gegründet und übernahm im Oktober 2000 die Trägerschaft der Beratungsstelle. Fünf ehrenamtlich tätige Frauen bilden den Vorstand des Vereins:               1. Vorsitzende ist Waltraud Jäger, 2. Vorsitzende Gudrun Köper, Schriftführerin Elisabeth Suarez, Schatzmeisterin Ursula Heintz, Beisitzerin ist Elke Ferner.
Im Jahr 2010 haben sich 259 Ratsuchende an „Nele“ gewendet, bundesweit gab es weit über 11 000 Übergriffe, wobei die Dunkelziffer zehn- bis 25-mal so hoch geschätzt wird. Aber hinter diesen Zahlen stehen tief verletzte Seelen von Kindern und jungen Menschen, deren Vertrauen schändlich missbraucht wurde, und die mit ihren Schuldgefühlen und auch ihrer Scham fertig werden müssen.
Die Täter kommen in der überwiegenden Zahl der Fälle aus dem unmittelbaren sozialen Umfeld, aus der Familie oder dem Bekanntenkreis. Für die Mädchen beginnt mit der sexuellen Ausbeutung oft ein jahrelanger Leidensweg, aus dem sie nur herausfinden können, wenn sie jemanden haben, dem sie sich anvertrauen können, und der professionelle Hilfe bietet.

Hier setzt die Arbeit von Nele an. Mit Rosi Breyer, Margit Leist und Lisa Grimm stehen drei Diplom-Psychologinnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung, die fachkundige Hilfe bieten und in erster Linie dafür sorgen, dass die Betroffenen vor weiteren Übergriffen geschützt werden. Neben dieser Krisenintervention, geht es um die Stabilisierung als sofortige Hilfsmaßnahme zur Traumabewältigung, damit die Betroffenen wieder in den normalen Alltag zurückfinden können. Es folgen weitere Angebote, die darauf abzielen, das Selbstbewusstsein und Sicherheitsgefühl der Betroffenen zu stärken, Scham- und Schuldgefühle abzubauen und eine Lebens- und Zukunftsperspektive aufzuzeigen.
Ebenso wichtig ist für „Nele“ aber auch die Aufklärung und Information durch Elternabende in Kindergärten und Grundschulen, die Fortbildung pädagogischer Fachkräfte, sowie Projekte in Grundschulen und weiterführenden Schulen. Rs


Ehrenpreis des Bundes deutscher Kriminalbeamter

Im Rahmen der Fachtagung „Kinderschutz“ des Bundes deutscher Kriminalbeamter in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse wurde am 15. Juni 2011 der Ehrenpreis des bdk mit einer Spende von 1000 € an den „Verein gegen sexuelle Ausbeutung gegen Mädchen e.V.“ überreicht.

Antrittsbesuch von Bundespräsident Christian Wulff im Saarland

Am 17.05.2011 hatte der Bundespräsident Christian Wulff seinen Antrittsbesuch im Saarland. Im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs in der Staatskanzlei stand die Vorstellung des ehrenamtlichen Engagements im Saarland. Nach der Eintragung ins Gästebuch verfolgte der Bundespräsident zusammen mit rund 80 geladenen Gästen aus den Bereichen Ehrenamt und Politik ein buntes Programm.  Danach betonte Ministerpräsident Peter Müller in seiner Begrüßungsrede, dass das Ehrenamt ein Stück Zukunft für das Saarland und die Bundesrepublik Deutschland sei. Bundespräsident Christian Wulff schaltete das neue Ehrenamtsportal des Saarlandes frei. Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer gab einen Überblick zum Ehrenamt im Saarland, stellte dabei das Landesinstitut für Präventives Handeln, „Wir im Verein mit Dir“ sowie die neue LAG Pro Ehrenamt Bürgeraktie“ vor.
Die erste Vorsitzende des Vereins gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V. Frau Waltraud Jäger war  unter den geladenen Gästen in der Staatskanzlei.

Spendenübergabe durch die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen 2011

Spendenübergabe durch die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen

Foto: Von links nach rechts: Ursula Heintz (Nele), Brigitte Klicker, Karin Eisfeld, Iris Berrang (alle ASF), Peter Chodorski (Verein Leben nach Tschernobyl), Christina Wieth (ASF), Karina Keilbach und Herbert Keilbach (beide Verein Leben nach Tschernobyl). 

Damit hatten am Mittwochabend die Spendenempfänger nicht gerechnet. Vertreter der „Saarländischen Kinderhilfe – Leben nach Tschernobyl“ und des „Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen“ wurden mit einem hohen Spendenbetrag durch die Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen“ (ASF) überrascht. Vor der Scheckübergabe erläuterten die Vertreter ihre Ziele und Aufgaben in ihren Vereinen.
Offen gesagt, gab Iris Berrang, Vorsitzende der ASF, bei der Übergabe des Schecks zu, waren auch die Mitglieder der ASF positiv von ihrem Spendenergebnis überrascht.

Ein großer Erfolg waren die Veranstaltungen der ASF zum 100. Internationalen Frauentag, deren Erlöse jetzt an zwei Vereine gespendet wurde.       

Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Internationaler Frauentag“ hatte die ASF mehrere Aktionen gestartet, deren Erlöse jetzt gespendet wurden. Den Anfang machte am 13. März 2011 der Filmbrunch, zu dem rund 100 Personen nach einer Filmvorführung im Regina-Kino zum Brunch ins Martin-Luther-Haus gekommen waren. Höhepunkt war die Benefiz-Veranstaltung des Homburger-Frauenkabarett in einer ausverkauften Stadthalle. So konnte jetzt an beide Organisationen jeweils ein Betrag von 2924,40 Euro übergeben werden.
Die Schatzmeisterin des „Vereins gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen e.V.“, Ursula Heintz, die in St. Ingbert die Spende entgegennahm, bedankte sich sehr für die Unterstützung durch die ASF: „Unser Verein muss rund 20.000 Euro Eigenmittel pro Jahr erbringen, damit unsere Arbeit weitergehen kann, wir freuen uns daher sehr über diese großzügige Spende“, so die Schatzmeisterin. Wer die Arbeit von „Nele“ unterstützen will, kann dies in Form von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Förderungsbeiträge tun.